Nur rund 100 Gramm schwer
Der größte Unterschied zu bisherigen Meta-Headsets ist das neue Design. Die Meta VR Glasses wiegen nur rund 100 Gramm und sind laut Meta damit etwa fünfmal leichter als eine Meta Quest 3.
Die Brille besteht aus einer hochwertigen Magnesiumlegierung. Möglich wird das geringe Gewicht außerdem durch einen zweiteiligen Aufbau: Displays und Sensoren befinden sich direkt in der Brille, während Prozessor, Akku und Speicher in einem separaten Compute Puck untergebracht sind.
Der Puck lässt sich beispielsweise an einer Tasche oder Kleidung befestigen und ist über eine optische Verbindung mit der Brille gekoppelt. Optional sollen sich außerdem Gläser in Sehstärke einsetzen lassen, die separat erhältlich sind.
5K-Display mit Micro-OLED
Meta setzt auf ein neues 5K Infinite Display mit Micro-OLED-Technologie.
Pro Auge bietet die Brille eine Auflösung von 2.412 × 2.288 Pixeln und eine Pixeldichte von 37 PPD. Texte, Spiele und Filme sollen dadurch besonders scharf dargestellt werden.
Unterstützt werden außerdem Dolby Vision und räumlicher Dolby Atmos Sound.
Das Sichtfeld fällt mit rund 70 Grad horizontal und 66 Grad vertikal allerdings kleiner aus als bei der Meta Quest 3. Meta setzt bei den VR Glasses damit stärker auf hohe Bildschärfe und einen besonders kompakten Formfaktor.
Steuerung mit Augen, Händen und Sprache
Die Meta VR Glasses sind vor allem für die Bedienung ohne klassische VR-Controller ausgelegt.
Die Brille erkennt Augenbewegungen und Handgesten. Nutzer können beispielsweise ein Element ansehen und anschließend mit einer Handbewegung auswählen.
Zusätzlich ist Meta AI direkt in das Betriebssystem integriert. Dadurch lassen sich verschiedene Funktionen auch per Sprache bedienen.
Mehr als 75 Spiele ohne Controller
Zum Marktstart sollen mehr als 75 VR-Spiele verfügbar sein, die vollständig mit den Händen und ohne zusätzlichen Controller gespielt werden können.
Über Xbox Cloud Gaming lassen sich außerdem hunderte weitere Spiele streamen. Meta bewirbt die VR Glasses damit nicht nur als Entertainment- und Arbeitsgerät, sondern auch als mobile Gaming-Plattform.
Virtueller Arbeitsplatz mit mehreren Displays
Neben Gaming möchte Meta die VR Glasses auch als mobilen Arbeitsplatz etablieren.
Ein großer virtueller Bildschirm oder mehrere Displays können gleichzeitig im Raum angezeigt werden. Auch Bildschirminhalte anderer Geräte sollen sich einbinden und virtuell erweitern lassen.
Dank Full-Color-Passthrough bleibt die reale Umgebung weiterhin sichtbar. Zusätzlich kann eine flache Oberfläche wie ein Tisch oder Schreibtisch als virtuelle Tastatur und Touchpad verwendet werden.